Beende den Maskenball - demaskiere dich

Was für eine mutige Ansage in der jetzigen Zeit ;-). 

Doch ich spreche hier nicht von den äusseren Hygiene-Masken. Nein, vielmehr von deinen inneren, persönlichen Masken - deinen Rollen - deinen wahren Verhüllungen.
 

Wir alle tragen Masken, tagtäglich, X-verschiedene. Aber warum tragen wir Masken? Warum schlüpfen wir meist unbewusst und automatisch in andere Rollen? WARUM?

Ganz einfach - weil wir Angst haben! 

  • Wir haben Angst, uns selbst zu sein - uns „nackt“ und authentisch zu zeigen!
  • Wir haben Angst dadurch abgelehnt, verurteilt und verlassen zu werden!
  • Wir haben Angst vor dem Liebesentzug! 
  • Wir verstecken uns und unser wahrer Kern hinter unseren Masken!


Warum verstellen wir uns und tun so, als ob…?

Dies hat meist der Ursprung bereits in der Kindheit. Jedes Kind tut alles, um von seinen Eltern geliebt, gesehen und berührt zu werden. Bekommt das Kind nicht genug von dieser lebensnotwendigen Gefühls-Nahrung, beginnt es sich anzupassen. Es entwickelt für sich eine Taktik (Verhaltensweise / Maske), um möglichst viel LIEBE, AUFMERKSAMKEIT und WERTSCHÄTZUNG von seinen Bezugspersonen zu bekommen.

Vielen Erwachsenen ist es nicht bewusst, dass diese Masken ihr Verhalten noch heute prägen und steuern. Als Kind waren diese Masken sehr dienlich - doch heute, als selbstständige, erwachsene Person dürfen wir uns demaskieren und authentisch sein.  

Wie ehrlich bist du mit dir selbst?
Bist du echt? 
Wer bist DU wirklich ohne deine Masken?
 

Welche Maske trägst du vor:

…deinen Eltern? 

…deinem Partner?

…deinem Chef?

…deinen Kollegen? 

Es gibt unzählige Masken - manche sind offensichtlich, manche gut getarnt und kaum erkennbar:

 

  •  Die Maske „ich bin lieb und hilfsbereit“
    Wenn ich lieb, brav und hilfsbereit bin, werde ich geliebt!
  • Die Maske des „Clowns“ 
    Wenn ich lustig und unterhaltsam bin, geht es meinem Umfeld gut und erlange so meine gewünschte Aufmerksamkeit und Anerkennung. Zudem hilft mir diese Maske, meine eigene Traurigkeit zu überspielen und zu verstecken.
  • Die Maske des „Starken“
    Ich möchte meine Schwächen nicht zeigen, sonst bin ich angreif- und verletzbar. 
  • Die Maske des „JA-Sagers“
    Wenn ich meine ehrliche Meinung äussere oder Widerstand leiste, erfahre ich Ablehnung. Lieber „Ja“-sagen und geliebt werden. 
  • Die Maske der „Perfektion“ 
    Ich darf mir keine Fehler erlauben und möchte für meine Leistung gelobt werden. 
  • Die Maske „ich-stelle-mich-dumm
    „Ich kann das nicht“, „ich weiss nicht, wie es geht“. Hm, eigentlich wüsste ich ja schon wie, aber ich bin gerade zu faul und lasse lieber die Andern arbeiten. Damals hat dieses Verhalten bei meinen Eltern Wirkung gezeigt.   


Es wird Zeit, dass wir uns von den längst vergessenen Masken verabschieden und den Mut haben, uns zu zeigen, wie wir wirklich sind – hüllenlos! 

Wie würdest du dich fühlen, wenn du einfach DU sein könntest? Wenn du angstfrei deine Meinung und deine Bedürfnisse äussern könntest?
 

Sei ehrlich und authentisch mit dir selbst. Du musst niemandem im Aussen gefallen. Nein – das brauchst du nicht mehr. Stehe zu dir und zu dem, was du wirklich bist, oder eben auch nicht bist. Es ist völlig OK. Du musst nur dir selbst gefallen und es dir selbst recht machen. Hab den Mut, deine Bedürfnisse und Meinungen zu äussern, ganz maskenlos. Du wirst sehen, dies fühlt sich so wunderbar und befreiend an… 

 

Werde dir deinen Masken bewusst, indem du dein Verhalten im Alltag selbst beobachtest. Das Bewusstwerden deiner Masken ist der erste Schritt, diese abzulegen.
Es liegt an dir, das kräfteraubende, unehrliche Spiel "ich-tue-nur-so-als-ob..." zu beenden. Du darfst genau so sein, wie DU bist – maskenlos. Denn so wie du bist, bist du liebenswert.
 
Fehlt dir jedoch noch den Mut, deine Masken abzulegen oder bist du bereit, weisst jedoch noch nicht wie? Melde dich bei mir - gerne helfe ich dir dabei. Als ehemalige Masken-Meisterin bin ich mittlerweile Profi im Demaskieren ;-).